Hallo Gast
Login
Schließen
Registrierung
Schließen
Sonnenertrag beschäftigt sich in erster Linie mit Photovoltaik und nachhaltigen Energien. Wir unterhalten die Photovoltaik Datenbank in der unsere Nutzer ihre Erträge und Anlagen untereinander vergleiche können. Neu ist der Datenimport über Solarlog und Sunnyreport.
Anzeige Anzeige
Jetzt Spenden

Hier sehen Sie die aktuellen Spenden. Wir freuen uns über jeden Beitrag. Nur gemeinsam sind wir stark!

Alle neuen Spenden hier.

Unsere Top-Sponsoren

Neueste Spenden

Bulgaria

Bulgarien

Gerade so groß wie Süddeutschland und mit rund 7,3 Millionen Einwohnern weniger als ein Zehntel der deutschen Bevölkerung, das ist Bulgarien, das Land, wo die Hauptstadt heißt, wie eine schöne Frau: Sofia. Bulgarien in Südosteuropa ist eingebettet in die Länder Türkei, Griechenland, Serbien, Rumänien und Mazedonien und das verbleibende Sechstel fällt ins Wasser, genauer gesagt ins Schwarze Meer. Viele Tiefebenen und zwei Gebirgsketten kennzeichnen das Balkangebiet. Die Donau fließt quer durch Bulgarien, wobei sie korrekterweise nicht durch Bulgarien fließt, sondern fast durchgängig die Grenze zu Rumänien im Norden Bulgariens bildet. Südlich der Donau findet sich ein warmes Klima ähnlich Süditalien oder Südspanien, die meisten Regentage pro Monat finden sich im Juni und Dezember, beide Monate sind im Durchschnitt gleich feucht. Als Amtssprache gilt Bulgarisch, welches in kyrillischer Schrift geschrieben wird, die wenigen weiteren verwendeten Sprachen haben keine allzu große Verbreitung. Rund 85 Prozent der Bewohner sind reine Bulgaren, die verbleibenden 15% setzen sich überwiegend aus ehemaligen Bewohnern der angrenzenden Länder und Russen zusammen, gleichwohl findet man Roma und kleine von Anatolien bis Asien beeinflusste Gruppen. Bulgarien ist vor nicht ganz 1500 Jahren entstanden, der „typische Bulgare“ ist eine Mischung von Zuwanderern und den ursprünglich ortsansässigen Menschen. Im Mittelalter geriet Bulgarien für rund 500 Jahre unter osmanische Herrschaft, erst 1878 erfolgte die Befreiung durch die Türken und 30 Jahre später wurde die Unabhängigkeit offiziell anerkannt. Im 20. Jahrhundert durchschritt Bulgarien eine ganze Reihe von Staatsformen: Bulgarien war eine Monarchie (zunächst Fürstentum, dann Zarentum), eine kommunistische Volksrepublik und seit 1990 ist es mit der heutigen Staatsform, einer parlamentarischen Republik anzutreffen.

Wirtschaft noch uneinheitlich

Obwohl Bevölkerung und größere Städte sich gleichmäßig über das Land verteilen, sind die Wirtschaftszentren eher im Süden und Osten des Landes zu finden. Das Einkommen der Bevölkerung stellt sich sehr uneinheitlich dar, fast ein Fünftel lebt unter der Armutsgrenze. Anfang der 1990er Jahre brach durch die Auflösung der Sowjetunion das bulgarische Sozialsystem zusammen, erholt sich aber unter anderem durch die Zuwanderung internationaler Konzerne. Bulgarien hat eine ganze Menge wichtiger Wirtschaftszweige zu bieten. Angefangen bei chemischen Produkten, natürlichen und nachverarbeiteten Nahrungsmitteln, Tabak, Metall, Maschinenbau, Textil und nicht zuletzt Energie und Tourismus. Außerdem findet sich in Bulgarien eines der weltweit größten Rosentäler, hier werden für den industriellen Bedarf Rosen angebaut, um daraus Rosenöl, zum Beispiel für Parfüm, zu gewinnen.

Bulgarien ist als recht kleines Land verkehrsseitig sehr gut ausgebaut, wenn man von den wenigen Autobahnen absieht. Vier international wichtige Flughäfen, zwei Hochseehäfen, zwei mittlere sowie diverse kleine Seehäfen und Binnenhäfen entlang der Donau klingen schon einmal vielversprechend. Leider sind die Schienenverbindungen nicht landesweit einheitlich gut angebunden. Zwar sind die großen Städte miteinander verbunden, aber kleine Orte werden abgekoppelt und es gibt praktisch keine Hochgeschwindigkeitsstrecken.

Erneuerbare Energien in Bulgarien

Das bulgarische Stromnetz ist den Anforderungen nicht in vollem Umfang gewachsen und muss noch weiter ausgebaut werden. Bulgarien exportiert Strom und es gibt reichlich Quellen von erneuerbarer Energie. Strom wird durch Windkraft, Solaranlagen, Biomasse, Biogas und Wasserkraft gewonnen, gefördert und eingespeist. Und genau hier besteht das Problem, die Einspeisemenge muss seit 2011 gesetzlich begrenzt werden, damit das Leitungsnetz nicht kollabiert, da die Förderung durchaus attraktiv ist. Erneuerbare Energien sind in Bulgarien ein großes Thema, Energie ist ein Exportartikel und sichert dem Land ein nicht unerhebliches Einkommen. Damit rechnen auch Teile der Bevölkerung und noch mehr Firmen, die in der Lage sind zum Beispiel große Solar- oder Windkraftanlagen zu bauen. Zwar wird die Förderung jedes Jahr neu festgesetzt, dennoch ist der Exportschlager „erneuerbare Energie“ so verlockend, dass die Einspeisemenge die Leitungen überlasten könnte. Um diesem Problem vorzubeugen, werden Förderungen derzeit überdacht, neu verhandelt und gekürzt, um den Markt zu regulieren. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die EU-Vorgaben erfüllt werden, was langfristig zu einem Ausbau des Leitungsnetzes führen dürfte.

Erneuerbare Energien sind notwendig in Bulgarien, denn dadurch entstehen nicht nur Arbeitsplätze, auch die Umwelt wird entlastet, da derzeit noch Kohle für die Energiegewinnung eingesetzt wird. Auch ein weiteres Atomkraftwerk ist im Gespräch. Genügend Sonne, Wasser und Wind sollten jedoch vorhanden sein, um diese nicht ganz ungefährliche Technik zu vermeiden. Politik und Wirtschaft gehen in die richtige Richtung, Medienfirmen und Dienstleister, die sich das Logo mit der „grünen Energie“ gerne auf die Fahne schreiben, siedeln sich zunehmend an und damit ist zu erwarten, dass der Trend zu erneuerbaren Energien in Bulgarien dem europäischen Trend folgen und die gesetzlichen Mindestauflagen übertreffen wird.

Statisitk für 2021

Alle Photovoltaikanlagen 2021 2
Anzahl Bundeslaender: 2
Anlagen mit Ertragsdaten: 0
Ertrag in kWh: 0,00
Gesamtleistung in kWp: 0,00
∅-kWh/kWp je Anlage/jew. Jahr alle Daten: 0,00
Anlagen bereinigt: 0
∅-kWh/kWp je Anlage/jew. Jahr bereinigte Daten: 0,00

In Bulgaria sind bei uns 0 Installateure gemeldet. anzeigen
Die häufigsten Module in Bulgaria:
Die häufigsten Wechselrichter in Bulgaria