Wolfsolar
Datum: 18.10.2011
Benutzer: Wolfsolar
Anlage: Wolfsolar
Hallo sehr geehrte Forengemeinde von Sonnenertrag.eu!
Ich möchte meine PV-Anlage, hier in einem ausführlichen Bericht, vorstellen.
Fertig gestellte am: 30.12.2009.
Angeschlossen ans Netz am: 03.03.2010.
Zur geographischen Lage:
Standort vom Haus:
Höhe ü.d.M.: 455 m
Längengrad: 11.491679
Breitengrad: 50.634979
Meine Familie und ich wohnen, in meinem Zweifamilienhaus, in einem Dorf im Landkreis Saalfeld/Rudolstadt in Thüringen.
In nordwestlicher Richtung ca. 5 km entfernt, befindet sich der Ort Unterwellenborn (bekannt durch die Maxhütte, Eisengewinnung und Stahlherstellung) und ca. 10 km weiter die Stadt Saalfeld (bekannt durch die farbenreichsten Schaugrotten der Welt - die Feengrotten). Ein Bergwerk, in dem von 1530 – 1850 Alaunschiefer abgebaut wurde. (Alaun wurde zum gerben von Leder benötigt).
In nordöstlicher Richtung ca. 62 km liegt die Stadt Ronneburg, bekannt durch die WISMUT, wo zu DDR-Zeiten Uran abgebaut wurde. Dieses Uran wurde für das Atomkraftwerk Lubmin und für die Atomsprengköpfe der SS 20 Raketen der Russen, benutzt.
Vorwort:
An einem Tage im April 2009, klingelte ein „Solarteur“ an meiner Haustür. Er erzählte mir von Photovoltaik und Solarstrom und von dem Vorhaben, mir eine PV-Anlage auf meinem Dach zu bauen.
Was wusste ich von Photovoltaik und Solar? Null Ahnung! Aber dieser „Gute Mann“ hatte auch schon Vertragsunterlagen dabei, die er bei seinem Gespräch mit mir, ausfüllte. Er war freundlich, nett und ich sollte den „Vertrag“ gleich unterschreiben. Er rechnete 9,45 kWp Anlagenleistung, Kosten: 54.195,75 € Netto, kWp-Preis = 5.739,00 €/kWp??? (Ausführlicher Bericht, im http://www.forum-sonne.de, Seite 12). In diesem meldete ich mich am 08.06.2009 an. Da ich von Haus aus skeptisch bin, lehnte ich dankend ab und vertröstete ihn, auf einen Anruf von mir, der nie erfolgte (ich lass mich doch nicht gleich übers Ohr hauen).
Am 31.10. 2009 meldete ich mich noch im http://www.Photovoltaikforum.com an, in dem ich parallel von der Montage und weiteren Problemen meiner Anlage berichtete.
In diesem halte ich mich fast jeden Tag auf. Hier habe ich auch viel Hilfe bekommen und durch Zusammenkünfte wie „Demo in Berlin“ und „6.Forumstreffen in Kirchdorf“ (in Bayern) Kontakte geschlossen.
Diesen beiden Foren gebührt mein großer Respekt!
Zur Anlage:
Sie besteht aus 50 Aleo Modulen S_19/230W, zwei SMA Wechselrichtern SB 5000TL-20 und einem Kreuzschieneneinlegesystem von TriTec. Die Anlage wird von einem SolarLog 500 von der Firma Datensysteme GmbH überwacht.
Die Anlage wird stationär betrieben und hat die Größe von 11,5 kWp, die Dachneigung beträgt 42° und die Ausrichtung ist 173° Süd.
Im Herbst bis zum Frühjahr werden die zwei untersten Modulreihen von zwei Bäumen und dem Dachgiebel vom Nachbarn teilweise verschattet.
Laut PVGIS liegt der zu erwartente Ertrag im Jahr, bei 935 kWh pro kWp, also 10.752,5 kWh.
Die Kosten der Anlage betrug 39.500,00 € Netto.
Die Fremdfinanzierung wurde durch einen Kredit bei der KFW Bank bewerkstelligt.
Realisierung und Entscheidung für diese Anlage:
Nachdem ich mich im Internet über PV kundig gemacht hatte, forderte ich über Internet Angebote von verschiedenen Solarteuren an. Am 08. Juni.2009 erfolgte von mir die Anfrage im http://www.forum-sonne.de, dass ich mir eine PV-Anlage aufs Dach bauen lassen will und dass ich schon Angebote vorliegen habe.
Daraufhin wurde ich von den Usern dieses Forums aufgefordert, weitere Angaben über die Situation und der Lage meines Daches zu machen. Im Angebot hatte ich 6 Angebote, worauf noch weitere 7 folgten, die hier auseinander genommen worden sind (nach zu lesen im http://www.forum-sonne.de) Vom 09.Juni 2009 bis 24. September wurden die Angebote ausgewertet, begutachtet, diskutiert und mir zuletzt die zwei Besten empfohlen.
Die Profis hier gaben sich sehr viel Mühe. Schließlich ergab sich für mich die Wahl, zwischen dem Angebot der Heckert - und der Aleo - Module zu entscheiden. Überzeugt hat das Angebot der Aleo-Module, da hier alles passte.
Aufbau und Montage:
Am 24. September 2009 erteilte ich den Solarteur der Aleo-Module den Auftrag, die Anlage zu errichten.
Und somit begannen die Probleme erst richtig.
Mein Solarteur war bis zur Abnahme, nie vor Ort. Er regelte alles vom Schreibtisch aus. Er schickte mir ein Subunternehmen aufs Dach, weil seine Leute an einem größeren Projekt zu tun hatten. Dieses erfuhr ich erst viel später. Die Verschattung meiner Anlage hatte er nicht beachtet, denn er war der Meinung, es gäbe keine. Ich wurde auch stutzig, weil ich laufend mit zwei Chefs zu tun hatte.
16. Oktober 2009
Die vertraglicherseits bestimmten Module S_18/225W polykristalline waren nicht mehr verfügbar, dafür sollte ich nun die S_19/225W monokristalline für den gleichen Preis bekommen.
12.November 2009
Mir wurde mitgeteilt, dass mit den S_19/225W mono nichts wird, sondern es sollen S_19/230W mono Module werden. Der Solarteur wollte nun mehr Geld für die Module haben, aber ich erklärte ihm, dass das nicht meine Schuld sei und meine Finanzierung steht. Somit blieb es beim alten Preis.
03. Dezember 2009
Untergestell und Module sind da, WR kommen später.
07.Dezember 2009
Das „Gerüst“ ist aufgestellt und wackelt wie ein Kuhschwanz. Sind ja auch nur zwei Ständer mit Einlegböden. Bei dem Untergestell fehlen die Tellerkopfschrauben und die Montage kann nicht beginnen.
08. Dezember 2009
Solarteur hat Tellerkopfschrauben besorgt und die Montage kann beginnen.
09. Dezember 2009
Baustopp, unter die Vertikalschienen wurden zu wenig Dachhaken gesetzt. Die Monteure haben nicht nach Zeichnung gearbeitet, sondern so wie sie es gewohnt waren. Außerdem wurden unter die Dachhaken einfache Brettabschnitte zur Erhöhung gelegt. Diese wurden beim Neuaufbau durch MDF-Platten ausgetauscht.
Da ich früher selbst Dachkonstruktionen aus Stahl mit montiert habe, bin ich auch im Zeichnungen lesen fundiert und habe den Fehler gleich festgestellt.
Also, Schienen runter und neu verlegt.
10. Dezember 2009
Es ist aufgefallen, dass ca. 24 Meter Schienen fehlten, die ich bei dem Hersteller des Gestells nachbestellte. Außerdem wurde das „Gerüst“ ausgetauscht und die gesamte Dachhälfte eingerüstet.
11. Dezember 2009
Baustopp! Schneeeinbruch – unmöglich auf diesen glasierten Dachziegeln zu stehen bzw. zu arbeiten. Jetzt habe ich erst inoffiziell erfahren, dass die Monteure einem Subunternehmen angehören. Auch war ein „Monteur“ dabei, der noch nie auf einem Gerüst stand und schon gar nicht auf einem Dach, er war Sattler!
18. Dezember 2009
Die zwei Wechselrichter sind eingetroffen, allerdings ohne Display. Der Solarteur versicherte mir, dass sie später nachgerüstet werden.
20. Dezember 2009
Es taut und der mit einem Mal abrutschende Schnee, hat um ein Haar das Gerüst umgestürzt. Die Monteure haben das Gerüst nicht gesichert (angebunden). Ich war gerade beim Schneeräumen, da kippte das Gerüst und ging dann wie von Geisterhand, in die Ausgangsstellung zurück.
22. Dezember 2009
Nach dem das Gerüst gesichert wurde, konnte die Montage fortgesetzt werden. Jetzt sind einige Einlegeschienen zu kurz und müssen verlängert werden. Also wieder beim Hersteller des Gestells angerufen und nachbestellt.
26. Dezember 2009
Die fehlenden Verlängerungsschienen des Untergestells sind da, es kann weitergehen.
28. Dezember 2009
Das Untergestell ist fertig. Die Module habe ich nach Strom (A) vorsortiert und mit Farbpunkten gekennzeichnet.
29. Dezember 2009:
Die Module wurden eingelegt und die Strings wurden an die Wechselrichter angeschlossen.
Am Abend, nachdem die Monteure gegangen waren, habe ich nachgemessen und festgestellt, dass die Modulschienen auf der linken Seite am Dachrand, zu weit (54 cm und laut Zeichnung erlaubte 28 cm) über die Vertikalschiene hinausragten (Kragarm).
Anruf beim Hersteller ergab, dass sie bei diesem großen Überstand, die Garantie nicht übernehmen.
Abnahme der Anlage:
30. Dezember 2009
Heute war zum ersten Mal mein Solarteur vor Ort, denn es stand die Abnahme an. Gemeinsam mit dem Elektriker der Sub Firma und einen Zeugen (mein Arbeitskollege), führten wir die Abnahme durch. Es wurde auch eine Stringspannungsmessung durchgeführt, die aber nicht zum optimalen Zeitpunkt stattfand und zu einem günstigeren Zeitpunkt (Sonnenschein um die Mittagszeit) nachgeholt wird.
Ein Mitarbeiter der E.ON war nicht vor Ort!
Die Abnahme wurde in einem RAL-Protokoll festgehalten, in dieses alle Parameter meiner Anlage und noch zu erledigende Aufgaben (Mängel) eingetragen wurden. Hierzu gehörte das Verschieben der Einlegeschienen um 13 cm nach rechts, mit Terminfrist Festsetzung.
Anschließend wurde durch meinen Solarteur die Meldung der Anlage, an die Netzagentur und an das EVU, per Post und Fax abgesandt.
Hiermit wurde die Vergütung von 43,01 Cent für das Jahr 2009 für meine Anlage gesichert.
Anschluss der Anlage ans Netz:
03.März 2010
Da ich mit E.ON keinen Vertrag einging, wurde mir auch der Anschluss ans Netz nicht bewilligt.
Jetzt habe ich meinen Solarteur aufgefordert, er solle den Elektriker der Sub Firma den Auftrag erteilen, meine Anlage ans Netz anzuschließen. Er hat die Zulassung des EVUs.
Ich habe die letzte Ratenzahlung von 2.200,00 € zurückgehalten, da ich Befürchtungen hatte, dass mich mein Solarteur beim Anschluss ans Netz, hängen lassen würde. Es war ein Tipp meiner Kreditbank.
Das war auch mein letztes Druckmittel, das fruchtete.
Am 03.03.2010 kam der Elektriker, setzte meinen eigenen Zähler und schloss die Anlage ans Netz an. Die Anschlusskosten ans Netz beliefen sich bei 0,00 €. Lediglich mein selbst erworbener Zähler hat mich inklusive Eichschein 85,00 € gekostet.
Nachträgliche technische Veränderungen der Anlage:
03. Januar 2010
Bei näherem Hinschauen habe ich festgestellt, dass die Module auf der rechten Dachhälfte verkehrt eingelegt wurden. Die Module haben auf der Stirnseite jeweils einen schmalen und einen breiteren Rand (Alurahmen). Die Optik (Linienführung) hat nicht mehr gestimmt.
Die Ausrede vom Monteur war, dass die Stringkabel an den Modulen zu kurz wären.
20. Januar 2010
Die Module auf der rechten Dachhälfte wurden richtig eingelegt. Es lag nicht an den Stringkabeln!
Info: Das Gerüst stand vom 07.Dezember 2009 bis 23. Januar 2010, sage und schreibe 10 Wochen!
06. April 2010
Es wurde wieder ein Gerüst gestellt und die 50 Module vom Dach genommen. Dann wurden die Einlegeschienen gelöst und um 13 cm nach rechts verschoben, wie es der Gestell Hersteller in seiner Zeichnung vorschrieb. Zwei Tage zusätzliche Kosten für das Subunternehmen.
25. April 2010
Die vertauschten Strings habe ich selbst an den Wechselrichtern gewechselt. Hierzu musste ich ein String Kabel verlängern. Diese Verlängerung habe ich mir von einem hiesigen Elektriker anfertigen lassen.
01.September 2010
Vom Solarteur wurde mit meiner Hilfe ein neuer String Plan erstellt, der der Verschattung der Anlage gerecht wird. Nach diesem Plan wurden die Stringkabel neu verlegt. Hierzu musste ein Großteil der Module erneut vom Dach genommen werden.
Die Bank und der Kredit:
Der Kredit belief sich auf 39.519,00 € bei einer Verzinsung von 3,90%p.a. und 10 Jahren Laufzeit. Gesamtzinsen 10.636,66 €.
Die Bank wollte genau wissen, was für Module, Wechselrichter und Untergestell eingesetzt werden, bevor sie den Kredit bewilligte.
Mein Solarteur forderte das Geld für die Module, Wechselrichter und das Untergestell, bevor diese geliefert wurden. Da spielte die Bank aber nicht mit! Die Überweisung seitens der Bank erfolgte erst, als sie die Kopien der Lieferscheine von mir vorliegen hatten.
Also wurde hier auf Sicherheit der Bank und mir bedacht.
Eine nette Mitarbeiterin der Bank, hat mich über die Zahlungsweise und der gegebenen Gefahren gut beraten. Hiermit bestätigte sich, dass es ratsam war die letzte Rate von 2.200,00 € bis zum Anschluss meiner Anlage ans Netz, zurück zu halten.
Das EVU, die EON / TEN und die Vergütung:
Ich mache es kurz, Anschreiben hin und Anschreiben her, E.ON meldete sich erstmalig am 25.01. 2010 und bot mir einen Anschluss Vertrag, einen Einspeisevertrag und eine Mess- und Abrechnungsvereinbarung an. Mit Bestimmungen ganze 21 Seiten lang.
Diese Verträge zu unterschreiben, lehnte ich ab und bezog mich auf das EEG-Gesetz.
Nun ging aber gar nichts mehr. E.ON bemängelte meine gesamten Unterlagen, die ich noch mal „richtig ausgefüllt“ zu ihnen schickte. Es half nichts, Telefonate hin und Telefonate ….. (her kann ich nicht schreiben, E.ON hat mich nie angerufen), nun fehlten auf einmal Unterlagen, obwohl ich die per „Einschreiben mit Übergabe“ abgeschickt habe. Ich war am Verzweifeln.
Da ich mir einen eigenen Zähler zulegte, wurde auch der bemängelt, er würde steuerlich nicht würdig sein. Diese Erfindung der E.ON, hat mein Finanzamt aber dementiert.
23. September 2010:
An diesem Tag bekam ich Post von TEN Netzbetreiber, die der E.ON unterstellt ist.
Zitat:
„Die E.ON hat die Vergütung bewilligt und wir können ihren eingespeisten Strom vergüten.
Bitte schicken sie uns noch die Kopien der Anmeldung ihrer PV-Anlage an die Netzagentur und die Erklärung über die Berechtigung zum Erhalt der Umsatzsteuer zu“ (E.ON hatte diese Unterlagen schon in zweifacher Ausführung).
Das habe ich gemacht und am 19.10.2010 ging das erste Geld auf mein Solarkonto ein.
Bis jetzt schreibe ich jeden Monat meine Rechnung an die TEN und bekomme pünktlich mein Geld überwiesen.
Die Überwachung durch einen SolarLog 500:
Nach dem die Anlage am 03.03.2010 ans Netz angeschlossen worden ist, habe ich den SolarLog 500 installiert und an die Wechselrichter und den Router angeschlossen. Dies sollte eigentlich das Subunternehmen erledigen, aber ihr kompetenter Mann war zu diesem Zeitpunkt krank. Also habe ich mich im http://www.Photovoltaikforum.com kundig gemacht, um die Sache zu meistern. Hierbei habe ich auch in diesem Forum große Unterstützung bekommen.
Nun habe ich meine Anlage über dem SolarLog intensiv beobachtet und dabei festgestellt, dass die Strings jeweils am falschen Wechselrichter angeschlossen wurden.
Weiter hin zeigte der SolarLog vom Herbst bis ins Frühjahr Verschattungen an, die von dem Dachgiebel und zwei Bäumen vom Nachbarn und einen Baum von mir stammten. Zeitweise wurden drei Strings gleichzeitig verschattet. Da der Solarteur die Verschattung nicht beachtet hatte, wurde nachträglich eine Stringumverlegung durchgeführt. Die Kosten hierfür musste er selbst tragen, da das beauftragte Subunternehmen inzwischen pleite war. Hierbei machte sich deutlich bemerkbar, dass er sich nie wirklich um die örtlichen Gegebenheiten meines Daches und die Umgebung bemüht hat.
Die Steuerliche Situation:
Ich habe die degressive Abschreibung mit Sonderabschreibung gewählt. Vom Finanzamt kamen bisher noch keine Einwände. Also alles im grünen Bereich.
Fazit:
Ich habe es nicht bereut, diese Anlage zu realisieren!
Von meinen Solarteur hatte ich mehr erwartet, vor allem Ehrlichkeit und nicht ein Subunternehmen mit einer zusammengewürfelten Truppe von Fach- und Nichtfachmännern, von denen manche noch nie auf einem Gerüst standen.
Es war ein harter und steiniger Weg, der sich aber gelohnt hat. Durch die große Hilfe in den beiden Foren wie http://www.forum-sonne.de und http://www.photofoltaikforum.com und nicht zuletzt meiner Skepsis und ausdauernder Hartnäckigkeit (vor allem gegenüber meines EVU), wurde es eine gute Anlage und ich bekomme pünktlich meine Vergütung.
PV, Kinder und Familie unter einen Hut zu bekommen, war für mich und meine Familie auch nicht immer leicht. Da gab es schon ab und an Meinungsverschiedenheiten, es gab ja auch allen Grund dazu.
Meine Anlage liegt in Thüringen und im gesamten Bundesgebiet, mit auf den ersten Rängen.
Ich bin sehr zufrieden!
Hätte ich die Möglichkeit noch eine Anlage zu errichten, dann aber nicht mit diesem Solarteur.
Noch ein paar aktuelle Daten von knapp 20 Monaten meiner Anlage, bis 17.10.2011:
2010 ohne Januar und Februar:
Soll laut PVGIS: 9829,9 kWh
Ist: 9887,6 kWh
kWh/kWp: 859,79
Vergütung: 4.252,62 Euro
2011 bis einschließlich 17.10.2011
Soll laut PVGIS: 10752,5 kWh
Ist: 12215,2 kWh
kWh/kWp 1062,18
Vergütung: 5.253,71 Euro
Weitere aktuelle Daten und Ereignisse, werde ich jährlich nachtragen.
Zitate und Anmerkungen einiger User:
05.07.2009
Meinung User …
Sollten noch neue Angebote kommen, dann vergleiche nur noch mit den übriggebliebenen, ansonsten wirst du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.
13.08.2009
Meinung User …
Mein Tipp, den ich nie bereut habe: Einen guten Solarteur suchen, dann geht alles ratzfatz. Es gibt in dieser Branche Fachleute, denen man 100%ig vertrauen kann.
24. 09.2009
Meinung User …
Na dann viel Spaß mit den Aleo-Modulen. Die wirst Du aber dieses Jahr nicht mehr aufs Dach bekommen. Aleo ist bis zum Ende des Jahres ausverkauft. Leider.
29.09.2009
Wolfsolar hat geschrieben:
Ich hoffe, dass mein Thread vielen Nutzern des Forums dienlich war bzw. noch sein wird!
Antwort User…
...ich fürchte eher das Gegenteil...vor allem bei den Newbies...
...ob sich von denen wohl einer dieses Elend zu Gemüte führt...??
...und danach wirklich noch "pro PV" ist...???
...ich wundere mich inzwischen selbst, dass bei mir alles so problemlos war...
...und ist...
...besonders auch nach diesem ARD Beitrag ...gerade...
...mein letzter Tipp @ Wolfsolar: lass es...
02.11.2009
Meinung User…
Wieso sollte ich jetzt meine Berufs- und Arbeitserfahrung hier preisgeben, für die ich damals selber das sogenannte "Lehrgeld" bezahlt habe?
03.11.2009
Wolfsolar hat geschrieben:
Habe ja jede freie Minute am PC gesessen und Photovoltaik "studiert" und Leuten Löcher in den Bauch gefragt und und und.
Antwort User …
In der Tat - Du hast uns Löcher in den Bauch gefragt. Manchmal war es uns sogar unverständlich was oder warum Du Fragen oder Befürchtungen hattest. Dennoch: Letztendlich ist es verdammt viel Geld, was Du auf den Tisch legen musst, um eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu bekommen - und da sollte man sich schon sehr sicher sein, dass man zumindest aus der Situation heraus das Richtige tut. Insofern kann ich Dich schon gut verstehen. Wir stecken einfach schon eine ganze Weile länger in der Sache, so dass für uns viele Dinge selbstverständlich oder richtig sind, die ein Anfänger eher dreimal hinterfragt. Wenn Du jetzt mit Deiner Anlage glücklich wirst, dann hat sich der lange Thread gelohnt. Ich drücke Dir die Daumen!
08.12.2009
Wolfsolar hat geschrieben:
Ich habe den Monteuren unmissverständlich gesagt, dass ich nicht gewillt bin, neue Ziegel nachzukaufen. Das hat gefruchtet!
Antwort User…
Wenn ich so etwas lese, platzt mir fast der Helm. Du verlangst eine einwandfreie Montage Deiner PV-Anlage. Dafür ist es nun einmal notwendig, die Dachziegel zu bearbeiten. Du kannst doch nicht verlangen, dass dabei auf gar keinen Fall auch nur ein Ziegel kaputt gehen darf ... *kopfschüttelnd* An Stelle Deines Solarteurs hätte ich Dir bei der Bemerkung Flex und Hammer in die Hand gedrückt und Dir viel Vergnügen gewünscht.
05.01.2010
Wolfsolar hat geschrieben:
Ich habe mit den Solarteur nochmal, über die Modulanordnung gesprochen und er will die Kabel von seinen Monteuren verlängern lassen, damit die Module so verlegt werden können, dass die gesamte Modulfläche ein einheitliches Gesamtbild ergibt.
Antwort User …
Was hättest Du eigentlich ohne dieses Forum gemacht? Manchmal denke ich, dass Du einer der ersten Kunden Deines Solarteurs bist. Wenn das so sein sollte, denk Dir: Jeder fängt halt einmal an ... Das ist so lange ok, wie Dein Solarteur all die Fehler, die Du bzw. dieses Forum in der Anlagenplanung gefunden haben ohne Ausflüchte abstellt - und das schaut ja im Moment so aus. Das Ganze ist zwar ein wenig nervig, aber sei's drum: Anschließend hast Du eine prima Anlage auf dem Dach und Dein Solarteur hat eine Menge gelernt...
08.01.2010
Wolfsolar hat geschrieben:
Habe ja auch lange genug, für eine gute Anlage gekämpft!
Antwort User …
Das kann Dir wirklich keiner nehmen ... Ich hoffe für Dich, dass auch die letzten Arbeiten noch fachgerecht zu Ende geführt werden und Du dann im Sommer von SolarLog-Kurven verwöhnt wirst, die fast die Monitorfläche sprengen...
07.08. 2010
Meinung User …
du bist wirklich derjenige, bei dem alles was schief laufen kann auch schief läuft. Möchte hier aber deutlich klarstellen, dass bei zigtausenden von Anlagen die Vergütung völlig problemlos läuft.
Ich bin ja schon mal gespannt, welchen Ärger es mit deiner ersten Steuererklärung geben wird.
12.03.2010
Wolfsolar hat geschrieben:
Wenn ich das so lasse wie es ist, dann habe ich die Module für die Katz vorsortiert.
Antwort User …
Tja wenn das so ist lasse Deinen Solarteur antanzen, sollte er keine passende Erklärung haben, was auch nur eine sehr gute Ausrede wäre, er muss es ändern, bzw. richtig machen.
Du hast für gute Arbeit bezahlt und nicht für Murks.
Fakt ist und bleibt: der Schattenverlauf wurde nicht berücksichtigt.
28.01.2011
Wolfsolar hat geschrieben,
Beruhigendes Gefühl, gute Module, Wechselrichter und ein super Untergestell zu haben. Habe aber auch hierfür Kämpfen müssen.
Antwort User …
Da das Kämpfen ja bei dir der Normalzustand zu sein scheint - würde dir etwas, wo du nicht kämpfen musst, überhaupt Spaß machen?
Wolfsolar:
Das frage ich mich auch.
Wünsche allen PV-Freunden und PV-Besitzern viel Sonne auf die Panels und einen störungsfreien Lauf ihrer Anlagen!
.Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar